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3D Druck – Zukunft oder schon längst Vergangenheit?

3D Drucker sind eine der größten Erfindungen der letzten Jahre. Doch oft werden sie bemängelt. Sie seien zu langsam, zu kompliziert und haben einen viel zu hohen Stromverbrauch, wird oft kritisiert. Doch stimmt das?

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich dem nicht zustimmen. Der Stromverbrauch ist zwar da, aber nicht wirklich hoch und mit bis zu 160W, die so ein 3D Drucker verbraucht, akzeptabel. Zudem hatte ich meinen 3D Drucker mit meinem Smarthome-System gekoppelt, welches ihn automatisch herunterfährt, sobald er mit dem Druck fertig ist.

Dazu ist der 3D Drucker alles andere als langsam. Für rund 125cm^3 wird je nach Komplexität des zu druckenden Objektes nur eine Stunde benötigt. Was für meine Verwendungszwecke optimal ist, da ich meist morgens einen Druck starte und dann abends, wenn ich von der Schule oder der Arbeit wiederkomme, fertig ist.

Meine Empfehlungen sind die Seiten Cults3D und Thingiverse. Da findet man eigentlich alles, was man braucht. Angefangen bei kleinen, süßen Pokemon bis zu lustigen oder hilfreichen Gadgets. Wobei ich zugeben muss, dass mir Cults3D um einiges besser gefällt als Thingiverse, trotz kleinerer Auswahl. Cults3D finde ich viel übersichtlicher und besser strukturiert. Man findet auch schnell Sachen nach denen man sucht. Aber nicht nur die Seite gefällt mir besser, sondern auch die Produkte. Alles wird viel durchdachter und liebevoller designt.

Wenn man sich nun sein 3D Modell ausgesucht hat, muss man es ins GCode-Format konvertieren. Das geht auch problemlos mit dem Programm Cura. Zu Anfang kann man aus einer Liste von 106 Druckern sein Modell aussuchen oder per Hand, die Daten des Druckers eingeben, falls er nicht gelistet sein sollte. Nun muss man nur noch das 3D Modell importieren und als GCode exportieren. Der 3D Drucker macht dann den kompletten Rest automatisch.

 

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen und Fragen beantworte ich natürlich auch gerne. Viel Erfolg!

 

PG

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